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Tipps für ein sicheres Zuhause im Urlaub

18. Juni 2011

Bald geht es in den langersehnten Urlaub. Damit es aber bei der Heimkehr kein böses Erwachen gibt, sollten Haus und Wohnung gegen mögliche Langfinger gut gesichert sein. Häufig reichen schon einige Planungen und einfache Maßnahmen aus, um den Einbruchschutz während der Abwesenheit deutlich zu erhöhen. Nur – kümmern muss man sich rechtzeitig darum!

Vorfreude ist die schönste Freude, sagt das Sprichwort. Doch bei aller Urlaubs- Hochstimmung gibt es vor der Abfahrt in die hoffentlich wirklich schönste Zeit des Jahres noch einiges zu tun. Leider bleiben dabei immer wieder Einbruchschutzüberlegungen für die Zeit der Abwesenheit auf der Strecke. Mit manchmal wirklich bösen und teuren Folgen.

Es muss ja nicht jeder gleich wissen, …

… dass die Bewohner von Haus oder Wohnung auf Urlaub sind. Denn deutliche Abwesenheitszeichen sind – so die Meinung aller einschlägigen Sicherheitsexperten – geradezu Einladungen für Diebesbanden. Ein Großteil der Einbrüche wird von sogenannten Gelegenheitstätern durchgeführt, die bei ihren Beobachtungstouren gerade in der Sommerzeit auf leerstehende Wohnungen und Häuser besonders achten. Nachfolgend einige wichtige Tipps:

  • Briefkasten: Es weiß zwar jeder, dass überquellende Briefkästen ein deutliches „Wir sind nicht da!“ signalisieren – in der Praxis der Vorurlaubshektik wird trotzdem immer wieder darauf vergessen. Daher: Nachbarn oder Freunde um regelmäßige Entleerung bitten. Falls das nicht möglich ist, kann bei der Post eine Postlagerung oder eine Nachsendung an die Urlaubsadresse beauftragt werden. Zeitungsabonnements nicht vergessen!
  • Jalousien und Rollläden: Auch hier sollten Nachbarn oder Freunde gebeten werden, diese – bevorzugt in den Abendstunden – regelmäßig auf- und zufahren zu lassen. Ganz ohne Nachbarschaftshilfe geht es auch mit Zeitschaltuhren, mit denen auch Lichtquellen in der Nacht ein- und ausgeschaltet werden können. Achtung: Bei der Auswahl der Zeitschaltuhren solche Modelle wählen, die mit Zufallsgenerator arbeiten. Dadurch entsteht ein zeitlich unregelmäßiges Ein- und Ausschalten, das laut einschlägigen Statistiken abschreckender wirkt als regelmäßige Zeitintervalle.
  • Gartenpflege: Bei Häusern sind nicht gemähter Rasen und grobe Unkrautwucherung deutliche Signale für längere Abwesenheit, auf die Einbrecherbanden achten.
  • Keine Kletterhilfen: Im Garten frei stehende Leitern werden von vielen Einbrechern dankbar als Einstiegshilfe angenommen. Vor dem Urlaub lohnt sich daher die Entfernung sämtlicher solcher möglicher Kletterhilfen. Wichtig: Bei außen liegenden Steckdosen den Strom abschalten (Einbrecher können elektrische Hilfsmittel zum Eindringen nicht anwenden.)
  • Keine sichtbaren Abwesenheitsnachrichten: Der Zettel für den netten Postboten oder Lieferanten an Briefkasten oder Gartentüre, dass man auf Urlaub ist und das Paket bitte an den Nachbarn auszuliefern ist, sollte unbedingt vermieden werden.
  • Anrufbeantworter & Co: Ebenfalls gehören auf den Anrufbeantworter keine Urlaubsansagen. Und heute ganz wichtig: Freudige Mitteilungen an sämtliche Social- Network- Freunde, wann man wie lange und wo seinen Urlaub dieses Jahr verbringt, sollten unbedingt unterlassen werden. Auch – und gerade – vom Nachwuchs!

Guter Schutz für Haus und Wohnung

Vorweg: Eine Garantie, dass man - mit welchen Systemen oder Maßnahmen auch immer - einen Einbruch verhindern kann, gibt es leider nicht. Sehr wohl kann man aber den ungebetenen Gästen das Eindringen so schwer wie möglich machen. Untersuchungen zeigen, dass ein Großteil der Einbruchsversuche bei entsprechendem Widerstand nach drei bis fünf Minuten wieder abgebrochen wird.

Trotzdem werden immer noch bei vielen Einbrüchen Fenster und Türen mit den einfachsten Hilfsmitteln (z.B. Schraubenzieher) aufgebrochen. Bei ungenügend gesicherten Bauteilen dauert das bei geübten Langfingern nicht länger als etwa 15 bis 30 Sekunden.

Schon einige kleinere Nachrüstungen, insbesondere bei älteren Fenstern und Türen, erweisen sich daher - nicht nur vor dem Urlaub - als eine gute Investition.

  • Fenster und Terrassentüren: Sind die bevorzugten Einstiegsstellen der Einbrecher, meist durch die schlechte Sicherung der Griffe, Glas wird eher selten eingeschlagen (Lärm, Verletzungsgefahr). Die Fenster und auch die Terrassentür können nachträglich sowohl auf der Schließ- als auch auf der Scharnierseite mit mechanischen Sicherungen geschützt werden. Es gibt heute eine Vielzahl von unterschiedlichsten Produkten wie z.B. Fenstergriffschloss, Zahlenschloss etc. Eine umfassende Beratung zahlt sich hier aus! Mehr Infos dazu erhalten Sie hier
  • Rollläden und Fensterläden: Rollläden, vor allem aus Kunststoff, lassen sich von geübteren Einbrechern ebenfalls sehr rasch anheben. Tipp: Ein kleiner Hebel verhindert, dass sich Rollläden hochschieben lassen. Für Fensterläden gibt es spezielle Zusatzriegel. Mehr Infos dazu erhalten sie hier
  • Eingangstüren: Zusätzliche mechanische Sicherungen (wie etwa Innenriegel etc.) anbringen.
  • Alarmanlagen: Im Gegensatz zu den mechanischen Sicherungen erschweren sie einen Einbruch nicht, sie wirken aber präventiv - also abschreckend und signalisieren dem Einbrecher bereits bei der Annäherung an das Objekt, dass er mit einem "lautstarken" Hindernis zu rechnen hat. Ein effektives Alarmsystem sollte immer gemeinsam und individuell mit einem kompetenten Facherrichter durchgeplant werden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen hier tatkräftig zur Verfügung.
  • Licht schreckt ab: Bewegungsmelder im Außenbereich des Hauses machen ebenfalls Sinn. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche Produkte – auch schon zu recht günstigen Preisen.

Informieren Sie sich noch heute bei unseren Sicherheitsberatern über eine effektive Absicherung oder besuchen Sie uns in unserem Beratungszentrum im Fertighauspark  Blaue Lagune "Sicherheitswelt - Blaue Lagune" in Vösendorf / SCS.

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