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Polizei warnt vor "Neffentrick"

22. August 2011

Betagte und vor allem allein stehende Menschen sind die Hauptzielgruppe von Betrügern im häuslichen Bereich, die den so genannten Neffen- bzw. Nichtentrick anwenden.Betagte und vor allem allein stehende Menschen sind die Hauptzielgruppe von Betrügern im häuslichen Bereich, die den so genannten Neffen- bzw. Nichtentrick anwenden.

Die Vorgehensweise ist immer ähnlich

Das Opfer erhält einen Telefonanruf wobei sich der Anrufer ohne Namensnennung meldet und sich nach dem Wohlbefinden des Opfers erkundigt. Sehr einsame Menschen freuen sich über die nette, persönliche Ansprache und gehen davon aus, dass es sich bei dem Anrufer um einen Verwandten oder guten Bekannten handelt.

Bei Nachfrage, wer der Anrufer ist, wird vorwurfsvoll die Gegenfrage gestellt, ob man ihn denn nicht erkenne. Die Opfer zählen dann Namen nahestehender Personen auf, aus denen der Betrüger einen wählt und bestätigt, dass er das sei. Im Verlauf des Gespräches wird z.B. eine finanzielle Notlage geschildert und darum gebeten kurzfristig Geld ausleihen zu können.

Erhält der Betrüger die Zusage, gibt er vor den vereinbarten Betrag wegen Terminkollisionen nicht selbst abholen zu können und ein Freund vorbeigeschickt wird. Die Geldübergabe findet großteils in der Wohnung des Opfers statt. Der angekündigte Freund nimmt das Geld in Empfang. Gelegentlich werden auch Quittungen durch die Täter ausgestellt. Es kommt nicht selten vor, dass bei derartigen Taten die Opfer ihre gesamten Lebensersparnisse verlieren.

 

Empfehlung der Kriminalprävention:

 

  • Brechen Sie Telefonate, bei denen Geldaushilfen gefordert werden sofort ab
  • Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein. Machen Sie entschieden klar, dass Sie auf keine Forderungen/ Angebote eingehen werden.
  • Kontaktieren Sie den „vermeintlichen“ Verwandten, indem Sie ihn unter jener Telefonnummer zurückrufen, die Sie sonst auch verwenden
  • Bestehen Sie auf ein persönliches Treffen undgeben Sie sich nicht mit einer „Vertretung“ zufrieden
  • Lassen Sie niemanden in Ihre Wohnung oder Haus, den Sie nicht kennen
  • Verwenden Sie zur Kontaktaufnahme die Gegensprechanlage oder verwenden Sie die Türsicherungskette/ -bügel
  • Versuchen Sie sich das Aussehen der Person für eine spätere Personenbeschreibung genau einzuprägen
  • Notieren Sie sich, sofern möglich, Autokennzeichen, Marke, Type und Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges
  • Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei (Notruf 133)

 

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